into-mirror-1Heute erschien ganz frisch das Cyberpunk-Game „Into Mirror“ für zahlreiche mobile Geräte, unter anderem das iPhone 5, das ich nutze. Das Spiel ist für 1,99 EUR zu haben und definitiv eine Empfehlung wert. Ich habe bereits über eine halbe Std. in das Spiel investiert und bin von mehrerlei Punkten regelrecht begeistert.

„Into Mirror“ versetzt uns in das Jahr 2076, in dem das Videospiel „Mirror“ nicht mehr wegzudenken ist. Die Menschen loggen sich scharenweise in die virtuelle Welt ein, so auch Kate und Allen, die in dieser Cyber-Dystopie versuchen, ein „entführtes“ Mädchen zu befreien. Dahinter scheint die mittlerweile mächtigste Firma der Welt, die „Mirror Group“, zu stecken, die auch sonst einige (schmutzige) Geheimnisse zu vertuschen versucht.

Zu Beginn des Spiels steuert man den Charakter Allen, der einer Cyberpunk-Grafik geradezu entsprungen zu sein scheint. Allen hat am Anfang nur ein Schwert, eine einfache Cyber-Brille und nur wenig Fähigkeiten. Diese lassen sich allerdings im Laufe des Spiels allesamt hochleveln. So kann man nicht nur neues Equipment durch Credits erwerben, sondern auch seine Fähigkeiten wie Kraft und Gesundheit steigern. Letzteres geschieht zumeist nach Kämpfen im Spiel, während man die Credits jederzeit und überall finden kann. Man hat auch die Möglichkeit Werbevideos für Credits zu sehen oder durch In-App-Käufe Credits bzw. Ausrüstung zu erwerben, was allerdings nicht zwingend notwendig ist, bzw. meiner Meinung nach sogar das Spielerlebnis schmälern würde.

Die Spielmechanik ist gelungen. Die Steuerung des Charakters geht schnell in Fleisch und Blut über. Links, rechts, schlagen, schießen und springen. Auf meinem iPhone 5 habe ich hierfür Tasten in der unteren Bildschirmhälfte zur Verfügung, nicht zu groß, nicht zu klein. Mit der Zeit kann Allen weitere Waffen nutzen, bzw. auch stärker austeilen, was letztendlich auch notwendig ist, schließlich werden die Gegner ebenso stärker.

Cyberpunk steht hier sichtbar im Vordergrund. Die Optik gefällt mir außerordentlich gut! Allgemein ist das Spiel sehr dunkel gehalten, sodass die Neon-Effekte stets voll zur Geltung kommen. Auch diese Mischung aus Endzeit/Zukunft wird kurzum perfekt vermittelt. Der atmosphärische Soundtrack im Hintergrund tut dazu sein übriges, obgleich dieser einmal, als ich einen Level länger erforschte, plötzlich zu Ende war und nicht wieder startete. (Bug?)

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Ich habe das Spiel noch nicht durchgespielt, werde das aber ganz sicher noch tun. Denn obgleich Allen trotz der guten Steuerung etwas ungelenk wirkt, macht „Into Mirror“ sehr viel Spaß. Nicht unwesentlich tragen dazu Story und Atmosphäre bei, beide stets dichter werdend. Ich bin sehr gespannt, wie sich das Spiel weiter entwickelt!

Ein kleiner Tipp noch: Hin und wieder solltet ihr gegen eine Wand laufen, bzw. euch ducken (Wischen nach unten). Nicht einfach nur aus Spaß und Schadenfreude, nein, Allen kann auch versteckte Bereiche erkunden!

„Into Mirror“ könnt ihr aktuell in englischer Sprache spielen. Ob deutscher Text nachgereicht wird, ist mir aktuell nicht bekannt. Notwendig ist das in meinen Augen allerdings nicht, schließlich scheinen sowohl Worte als auch Story für das etwas eingerostete Schulenglisch verständlich.

Ein kleiner Nachtrag nach weiteren 30 Minuten Spielzeit: Etwas, das mich persönlich stört ist, dass es keine Checkpoints im Spiel gibt. Zwar behält man sowohl Erfahrung als auch Items wenn man stirbt, dennoch wird man immer an den Anfang eines Levels zurückgesetzt und muss auch gegen die selbe Anzahl an Gegnern wieder antreten.

Bilder/Video & Game: lemon-jam.com

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