FM-84 - Atlas Album Review
4.7Gesamtwertung
Leserwertung: (7 Votes)

Eines der wohl großartigsten Sommer-Synthwave-Alben lieferte bereits am 25. April FM-84 mit „Atlas“. Der Sound ist mehr als nur Strand-tauglich, verzaubert, reißt mit und befreit von jeglichem Stress.

„Atlas“ ist ein fantastisches Album, das ich sofort beim Strandurlaub mit Freunden im Hintergrund laufen lassen würde. Mir fehlen dazu eigentlich nur zwei essentielle Dinge: Der Strand und das dazugehörige Meer. In Deutschland, speziell in meinem Gebiet, ist das nun einmal schwer zu erreichen. Doch ich habe mir bereits jetzt fest vorgenommen, das Album zur nächsten Gartenparty aufzulegen. Statt Bier wird es Cocktails geben und ein Beachball wird garantiert die dynamische Runde machen.

„Atlas“ beginnt mit „Everything“. Der Track ist nicht wirklich alles, aber immerhin alles, das man in den 4 Minuten und 20 Sekunden braucht. Abschalten und genießen ist hier angesagt, ebenso beim darauffolgenden Track „Running In The Night“, dem Ollie Wride seine unglaubliche Stimme leiht. Sowohl Melodie als auch Lyrics sind hier in perfekter Harmonie – eines meiner absoluten Hightlights dieses Albums.

„Tears“ bremst „Running In The Night“ wieder etwas aus, der Sonnenuntergang ist spürbar nah, ich genieße in meinem Geiste mit meinen besten Freunden das Leben. Daraufhin lassen wir gemeinsam mit „Chasing Yesterday“ den heutigen und gestrigen Tag Revue passieren. Wir erzählen uns Geschichten, sind nachdenklich und verträumt.

„Let’s Talk“, die Zusammenarbeit mit Timecop1983 & Josh Dally, hatte ich bereits vor Release des Albums gehört und geliebt. Daran hat sich auch jetzt nichts geändert – der Track fügt sich hervorragend in das wunderschöne Gesamtkonzept ein.

Mit „Arcade Summer“ greift FM-84 auf (ein paar wenige) vertraute Arcade-Sounds zurück, vermischt diese perfekt mit den bereits gewohnten Klängen des Albums und lässt sowohl träumen als auch 80s-Arcade-Flair aufkommen. Auch „Wild Ones“ darf der großartige Ollie Wride mit seiner durchdringenden Stimme (unter-)stützen. Der Track ist einmal mehr wunderschön und dermaßen 80s, dass mir die glatt die Tränen kommen. „Don’t Want To Change Your Mind“ entzieht mit Ollie Wrides Lyrics dem Geschehen die Geschwindigkeit, zaubert einen Tanzabend mit eng umschlungenen Tanzpaaren herbei. Der Fantasie und den Gefühlen sind keine Grenzen gesetzt.

Das titelgebende „Atlas“ möchte mehr Intro als Zwischenstück sein und verwirrt mit seinen gerade einmal 55 Sekunden. Dennoch gefallen mir die Sphären und die damit verbundene Atmosphäre aufs äußerste. Der darauffolgende Track „Jupiter“ ist der wohl perfekte Übergang nach „Atlas“, ein Track ohne Lyrics, aber mit enorm viel Ausdrucksstärke.

Mit „Goodbye“ und Clive Farrington Lyrics endet das Album. Ein wunderbarer Ausklang aus einem durchweg mitreißenden und verzaubernden Werk eines herausragenden Künstlers. Nach „Atlas“ wünsche ich mir definitiv mehr von FM-84, gerne wieder in der Dream-Schiene, sehr gerne aber auch in einem anderen Segment. Ich bin mir sicher, dass FM-84 auch in Zukunft zu überzeugen weiß.

FM-84 – Atlas Download/Stream

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FM-84 – Atlas Tracks/Rating

TracksLängeRating
1. Everything04:20
2. Running In The Night (feat. Ollie Wride)04:30
3. Tears05:35
4. Chasing Yesterday03:55
5. Let's Talk (feat. Timecop1983 & Josh Dally)05:02
6. Arcade Summer03:59
7. Wild Ones (feat. Ollie Wride)04:28
8. Don't Want To Change Your Mind (feat. Ollie Wride)04:27
9. Atlas (Interlude)00:54
10. Jupiter05:42
11. Goodbye (feat. Clive Farrington)04:03

6 Responses

  1. Marcus

    Wirklich tolles album! Gibt es noch mehr Projekte die so viel mit Gesang arbeiten? Der fehlt mir bei vielen ein wenig und ich hätte gerne mehr davon.

    Antworten

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