Woohoooooo! Unser Synthwave Overflow hat mittlerweile die 10. Ausgabe erreicht! Man mag es ja kaum glauben. Und eigentlich wäre es heute ja gar nicht soweit gekommen, hätten wir nicht dermaßen viele Einsendungen bekommen,…

Im Augenblick wissen wir schon gar nicht mehr wo uns der Kopf steht. Und so packen wir erst einmal – natürlich passend zum Jubiläum – 6 ziemliche Granaten in diesen Synthwave Overflow in der Ausgabe Nummer 10!

Platz 1: MADE IN GERMANY VOL. 1 – A GERMAN SYNTHWAVE COMPILATION

Auf Platz 1 unseres Overflow-Jubiläums tummelt sich die Compilation „MADE IN GERMANY VOL. 1 – A GERMAN SYNTHWAVE COMPILATION„. 15 erschreckend gute Tracks für lau. Zumindest im Ansatz. Denn solltet ihr gerne spenden wollen, so geht all das Geld der Michael J. Fox Foundation zu! Das finden wir großartig. Eigentlich hätte die Compilation ja schon alleine deshalb den ersten Platz verdient. Doch weit gefehlt, die Auswahl an Tracks ist nicht nur stimmig, sondern beinahe schon genial. Ob nun das ansprechende Intro von Alpha Boy oder Street Hawks rockiger „Dreamrunner“, hier wird außerordentlich viel geboten! Anspieltipps? Die gibt es zur Genüge. Und eigentlich schmerzt es schon fast, ein paar Künstler zu vernachlässigen, doch müsste ich mich neben Street Hawk entscheiden, wären das vermutlich Compilerbau (eigentlich immer genial) und Level -1.

Platz 2: OGRE – MURALS

OGRE beschert uns mit gerade einmal 2 Tracks 30 Minuten Synthwave, bzw. Berlin School vom feinsten. Die Auswahl ist dabei so andächtig wie auffordernd. In je 15 Minuten kann viel passieren. So arbeitet sich OGRE durch zahlreiche Synthie-Ebenen hindurch und beschert dem Hörer damit einen astreinen Movie-Score, der eigentlich nur noch von Hollywood entdeckt werden muss. Ich für meinen Teil fliege mit OGREs fantastischem Soundtrack durchs All und kann mich gleichermaßen fallen lassen als auch in schwierigen Situationen konzentrieren.

Platz 3: PERTURBATOR – New Model

Natürlich, der PERTURBATOR darf im Augenblick nicht fehlen, hat er doch mit seiner EP „New Model“ erneut für extrem starken Sound gesorgt. Wirklich viel unterscheidet sich diese Veröffentlichung nicht vom Vorgänger-Album „The Uncanny Valley“, doch die Tracks reißen allesamt auf ihre ganz besondere Art und Weise mit. Und ob PERTURBATOR nun wirklich Synthwave, Darkwave oder einfach nur Metal-Elektronik produziert ist irgendwie beinahe schon egal. Denn was er macht, spielt seit jeher in einer ganz eigenen Liga – und verdammt weit oben. Ganz besonders angetan hat es mir „Birth of the New Model“ mit der beinahe schon epischen Melodie, die von erschreckend drückenden Drums geführt wird. PERTURBATOR-Fans müssen hier zugreifen, eben wie eh und je.

Platz 4: MAINE – V

Den Künstler aus Paris habe ich schon sehr lange auf dem Schirm. Zuletzt begeisterte er mich noch mit „IV„, nun folgt mit „V“ das nächste Album, das erst einmal genau so beginnt, wie „IV“ endete. Der Sound ist gewohnt ruhig, andächtig und geradezu aus der Renaissance entsprungen. Doch was es hier zu hören gibt, ist absolut hochwertig und genauso packend wie eh und je, sprich wie vom Künstler gewohnt. Solltet ihr MAINE noch nie gehört haben, wird es spätestens jetzt höchste Eisenbahn! Zugreifen, kaufen, downloaden – das ist ein Befehl des TL80s-Teams!

Platz 5: Isidor – 3218 (Thirty Two Eighteen)

Wie man bei uns doch so schön sagt: Voll auf die 12! Isidor präsentiert zwar keinen harten Synthwave wie PERTURBATOR, doch der Sound hier ist treibend und wuchtig. Vom eigentlich Space-Score-versprechendem Cover sollte man sich dabei nicht täuschen lassen. Denn dieser Weltraumausflug ist ganz klar auf Action und Abenteuer getrimmt. Ich persönlich hatte unheimlich viel Spaß mit diesem Album, schließlich zieht Isidor zahlreiche Synthwave-Register und spielt geradezu mit dem Keyboard, nutzt schier endlos Tasten und Filter – man möchte beinahe meinen, für eine bessere Welt. „3218 (Thirty Two Eighteen)“ ist eigentlich ein kleiner Geheimtipp!

Platz 6: Kid Neon – Darker Days

Lasst euch vom 6. Platz nicht irritieren. Kid Neons „Darker Days“ ist ein ganz spezieller Ausflug in die Weiten des Synthwave. Dieser Trip führt euch dorthin, wo ihr bis dato nur selten gelandet seid. Schließlich ist der Sound weit weg von dem, was ihr sonst so gewohnt seid. Was ich damit sagen will? In Kid Neons Album müsst ihr reingehört haben! Erwartet die perfekte Symbiose aus Ruhe und Outrun. Nie war die Testosterossa-Fahrt unter den Palmen entspannter!

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