Höchste Eisenbahn für einen Synthwave Overflow, diesmal in Ausgabe 11! Nach unserem kleinen 10. Jubiläum des Synthwave Overflows nehmen wir erneut (zwei) brandneue und extrem heiße Scheiben unter die Gehörgang-Lupe.

Platz 1: Sellorekt/LA Dreams – Into the Light

Sellorekt/LA Dreams ist wie ein kleines Produktionswunder. Der Künstler veröffentlicht Synthwave-Alben am laufenden Band. Das ist allerdings deutlich weniger verwunderlich als die Tatsache, dass ein jedes dieser Alben extrem gut ist und sich (zum Teil) auch deutlich vom Vorgänger unterscheiden kann. So überzeugt auch „Into the Light“ mit dem vertrauten Sellorekt/LA Dreams-Sound, der sich seit jeher aus träumerischen Melodien und äußerst authentischen 80s-Beats zusammensetzt. Dabei ist Abwechslung unter den Tracks generiert. Während „A Dystopian Fixation“ einen klassischen Auszug aus dem Repertoire des Künstlers darstellt, ist „Visa Vie“ ein kleiner Ausflug in ganz andere Gefilde der Mixed-Italo-Disco-Synthwave-Zeit. Mein Reinhörtipp: Der titelgebende Track „Into The Light“ ist ein Ohrwurmgarant!

Platz 2: Z6B3R – Legion 63

Z6B3R hat hörbar Lust auf Darkwave. „Legion 63„, diesmal unter dem Label Lazerdiscs Records erschienen, ist Synthwave & Outrun, allen voran aber Darkwave. Die 8 Tracks bieten genau das, was das Cover verspricht: Untergrund pur mit Gang Wars und Street Fights auf elektronischer Ebene. Ich für meinen Teil mochte „Telstar 12“ von Z6B3R deutlich lieber, bin aber auch eher selten der Darkwave-Hörer. Wenn ich allerdings einmal zu einer Scheibe aus diesem Genre greife, dann wird es demnächst vermutlich auch „Legion 63“ sein.

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