Zombie Hyperdrive - Hyperion Album Review
4.7Gesamtwertung
Leserwertung: (6 Votes)

„Hyperion“, ein Blick auf das wunderschöne Cover, zugeschlagen! Ein Synthwave-Album, das von Anfang bis Ende mit Tracks auf höchstem Niveau begeistert und dabei eine mehr als mitreißende Geschichte erzählt. „Hyperion“ setzt auf schönste, sphärische Synthesizer-Klänge, geniale E-Gitarrensolos und packende, abwechslungsreiche Drums.

„Hyperion“ nimmt uns mit auf eine intergalaktische Reise, hin zur Entdeckung neuer Welten. Und so beginnen wir den Countdown mit dem Gänsehaut-Intro, das sich hinter fantastischen Soundtracks wie M83’s „Oblivion“ oder Daft Punk’s „Tron: Legacy“ nicht zu verstecken braucht. Daraufhin folgt der treibende Track „Red Eyes“ mit seiner packenden E-Gitarrenmelodie, sowie den im Hintergrund perfekt agierenden Synthesizer-Klängen. „Citadel“ nimmt dann etwas den Schwung heraus, bleibt dem Klangschema aber treu. Auch hier kommt wieder die E-Gitarre zum Einsatz, während die sphärischen Klänge einmal mehr zu begeistern wissen.

„Explorers“ wirkt ein klein wenig düsterer und rätselhaft. Der Titel ist hier wegweisend, wir erkunden neue Welten, wissen nicht was uns erwartet. Daraufhin folgt „The Kid With the Silver Mask“, das unweigerlich auf „Explorers“ aufbau. Ganz offensichtlich haben wir hier etwas oder jemanden entdeckt, müssen uns aber nicht davor fürchten.

„Ghost Blade“ ist eines meiner Highlights des Albums. Der Track bietet eine äußerst eingängige Melodie, erneut mit diesem gewissen Gänsehaut-Faktor. Hier stimmen sowohl die Grundgeschwindigkeit, als auch die perfekt eingearbeiteten Geschwindigkeitswechsel, die mit einigen Überraschungen einhergehen. Der darauffolgende Track „Genesis“ ist nicht weniger großartig, vor allem aber wieder mehr der Soundtrack/Score-Schiene zuzuordnen. Hier steht die Atmosphäre klar im Vordergrund, unterlegt mit zahlreichen Space-Sounds und/oder -Stimmen. Ich möchte in die unendlichen Weiten des Weltraums, sofort!

„Interstellar“ überzeugt mit seiner wirklich packenden Melodie und dem treibenden Beat. Ganz offensichtlich bahnen wir uns gerade den Weg durch ein Wurmloch, werden durchgeschüttelt und von Ekstase erfüllt. Mit „Monolith“ geht Zombie Hyperdrive in die Vollen. Der Sound wirkt härter, packender, actionreicher. Zwar bewegt sich „Monolith“ immer noch im Rahmen des hier dargebotenen Gesamtkunstwerks, aber Zombie Hyperdrive zeigt damit, dass er auch anders könnte. Ich finde das ganz große Klasse!

„The Destroyer“ birgt erneut vertraut-variierte Melodien und Ideen. Dennoch überrascht der Track mit einigen geschickt platzierten Wendungen, die mich immer wieder um dieses eine, kleine Stück zurückspulen ließen. Der darauffolgende Track „Omicron“ ist wie „Genesis“ auch sphärische Unterhaltung par excellence, obgleich mir „Genesis“ noch ein gutes Stück besser gefiel.

Mit „Skylight“ verabschiedet sich Zombie Hyperdrive vorerst von uns, das Album geht zu Ende und der Track beherbergt noch einmal all das, was Hyperion ausmacht. Großartige Melodien, tolle Synthwaves und auch packende E-Gitarrenklänge.

„Hyperion“ ist eines der wohl besten Gesamtkunstwerke im Bereich Synthwave, das ich zuletzt hören durfte. Hier bauen viele Tracks aufeinander auf, die im Geiste entstehende, intergalaktische Reise ist absolut mitreißend und einfach nur wunderschön. Zombie Hyperdrive, bitte mehr davon!

Zombie Hyperdrive – Hyperion Download/Stream

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Zombie Hyperdrive – Hyperion Tracks/Rating

TracksLängeRating
1. Intro01:36
2. Red Eyes04:34
3. Citadel04:31
4. Explorers04:20
5. The Kid With the Silver Mask04:55
6. Ghost Blade03:55
7. Genesis04:04
8. Interstellar04:08
9. Monolith03:39
10. The Destroyer03:14
11. Omicron04:32
12. Skylight04:03

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