OGRE & Dallas Campbell - Beyond the Infinite Album Review
4.2Gesamtwertung
Leserwertung: (3 Votes)

Pünktlich zum Release des Albums „Beyond the Infinite“ von OGRE & Dallas Campbell rast unser Review mit Lichtgeschwindigkeit auf euren Bildschirm.

„Beyond the Infinite“ ist, so die Künstler, der alternative Score/Soundtrack zum Kultfilm „2001: A Space Odyssey“ von Altmeister Stanley Kubrick. Schon damals, um genauer zu sein im Jahr 1968 zum Release des Films, überzeugte ein Symphonie-Score, der bis heute nichts von seiner Faszination verloren hat.

„Beyond the Infinite“ erstreckt sich über die gesamten 134 Filmminuten, sodass ein Hören zum Film durchaus möglich, wenn nicht sogar empfehlenswert wäre. Schließlich ist diese Synthwave-Space-Symphonie, die uns OGRE & Dallas Campbell hiermit bieten, qualitativ durchaus auf vergleichbarem Niveau mit beispielsweise Hans Zimmers Soundtrack zu „Interstellar“. Atmosphäre und Abwechslung werden hierbei zu jeder Sekunde groß geschrieben. Mit „Beyond the Infinite“ durchlebe ich mit jedem erneuten Durchhören Gänsehautmomente en masse.

Mit seinen 35 Tracks ist das Album gleichermaßen qualitativ und quantitativ herausragend. Würde ich jetzt allerdings auf jeden Track gesondert eingehen, und wenn auch nur in 1-2 Sätzen, hättet ihr ziemlich schnell die Nase voll von diesem Review. Anstelle dessen möchte ich hier einige der besten Tracks herausstellen. Die Einzelwertungen hingegen findet ihr wie immer unten in unserer Rating-Tabelle.

Bevor wir zu den ausgewählten Tracks kommen, noch eine „Warnung“ vorab: „Beyond the Infinite“ ist ein reinrassiger Space-Score, sprich nicht zwangsweise immer nur melodisch. Vielmehr werden hier tatsächlich Situationen beschrieben. So ist ein unheilsames Pochen über 1-2 Minuten genauso vertreten, wie Zischlaute oder sonstige Effekte, die im Gesamtkontext allerdings eine wahrhaft unvergleichliche Atmosphäre schaffen.

Ausgewählte Tracks

Track 3, „The Dawn of Man“, stand lange vor Release zum Anhören via Bandcamp zur Verfügung. Dieser Track gefiel mir bereits zu diesem Zeitpunkt extrem gut. „The Dawn of Man“ begeistert durch seine zahlreichen Richtungswechsel und unvergleichlich starke Melodien, allen voran die in den ersten beiden Minuten des Tracks.

Track 7, „Earth to Moon“, ließ mich dieses gewisse 2001-Feeling unvermittelt spüren. Auf seine ganz besondere Art und Weise vermischen sich hier die Klänge einer längst vergangenen Zeit mit den Synthwaves der Gegenwart – wunderbar!

Track 11, „To Clavius“, mag nicht besonders vielversprechend beginnen, arbeitet sich dann allerdings zu einem unvergleichlichen Hörerlebnis hoch. Ich liebe die Melodie, die nach 3 Minuten einsetzt.

Track 16, „The World Tonight“, erinnerte mich umgehend ein klein wenig an Daft Punks Stücke zu „TRON: Legacy“. Der Track macht einfach Spaß!

Mit Track 25, „Rescue Mission“, macht einer der wenigen treibenden Tracks auf sich aufmerksam. Der Titel ist hierbei aussagekräftig genug – unsere Weltraumpiloten sind in Eile und kämpfen sich durch eine brenzlige Situation. Mindestens ein wippender Fuß bleibt hierbei nicht aus. Und auch der titelgebende Track „Beyond the Infinite“ arbeitet mit schnellen Beats und schallgeschwängerten Space-Sounds. Das ist Action und Fun pur!

Zusammenfassend ist „Beyond the Infinite“ ein außerordentlich gelungener Synthwave-Score zu einem der wohl prägendsten Sci-Fi-Abenteuer aller Zeiten. OGRE & Dallas Campbell schufen ein kleines Meisterwerk für Liebhaber atmosphärischer Space-Scores, die nicht immer nur melodisch sein müssen.

OGRE & Dallas Campbell – Beyond the Infinite Download/Stream

  • bandcamp

OGRE & Dallas Campbell – Beyond the Infinite Tracks/Rating

TracksLängeRating
1. Overture02:49
2. Opening Credits01:29
3. The Dawn of Man06:54
4. Monolith I03:16
5. Primitive Weapons01:36
6. Primitive Weapons II02:48
7. Earth to Moon05:34
8. Voice Print Identification01:12
9. Squirt01:48
10. A Great Big Mystery02:31
11. To Clavius07:02
12. Purpose of the Visit05:28
13. Deliberately Buried02:46
14. Monolith II03:33
15. Jupiter Mission03:40
16. The World Tonight05:08
17. Happy Birthday, Frank02:03
18. A Game of Chess00:46
19. Sketches05:04
20. AE3506:24
21. Human Error03:59
22. A Bad Feeling04:12
23. Intermission00:25
24. Cut Adrift04:44
25. Rescue Mission05:19
26. The Big Sleep02:06
27. Open the Doors04:36
28. Emergency Airlock03:55
29. Daisy05:48
30. Pre-Recorded Briefing01:19
31. Jupiter04:05
32. Beyond the Infinite09:38
33. Through Space and Time07:03
34. Starchild01:35
35. End Credits04:08

Cover-Art: Geoff Hoskinson

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