Powernerd - Nerd Power Album Review
4.6Gesamtwertung
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Ein Android mit Yngwie Malmsteen-Programmierung, ein Synth-Technopriester und ein Drumroboter – das sind Powernerd, gekommen um uns zu unterwerfen oder zu kontrollieren mit ihrem Midi Bass Controller. Allein dieser Einleitungstext in der Mail, die mich an die Gruppe heranführte, ist Gold wert. Daraufhin habe ich sehr gerne in das Album „Nerd Power“ hineingehört und erkannt, dass das Wörtchen „Nerd“ wohl kaum besser angebracht sein könnte.

„Nerd Power“ verwöhnt die Gehörgänge mit dem Besten aus über einer Dekade Film. So arbeitet Powernerd zahlreiche Movie-Themes ab, ohne sie jedoch zu kopieren. Ob nun „Hot Shots“, „Die schrillen Vier auf Achse“ oder „Lethal Weapon“, zahlreiche Filme mit bemerkenswerten 80s-Style-Soundtracks werden beim Hören des Albums in Erinnerung gerufen. Mal romantisch-langsam, dann wieder kraftvoll-schnell – jede Richtung wird hier mindestens einmal eingeschlagen. Dazu runden ein paar Tracks in guter alter Daft-Punk-Vocoder-Manier das in sich gelungene Gesamtpaket ab.

Das Album ist in der Tat eine Fundgrube für die Film- und TV-Nerds unter uns, denen Titel wie „Airwolf“, „Ein Trio mit vier Fäusten“ oder „Das A-Team“ keine Fragezeichen ins Gesicht werfen. So warten die Tracks mit irgendwie vertrauten, aber dennoch völlig neuen Melodien auf. Die Lyric-geschwängerten Werke wie „White Cars“ sind absolut authentisch, sprich vermutlich tatsächlich in den 80ern verschollen und erst heute wieder aufgetaucht. Und dann waren da noch die zahlreichen Gitarrensoli, die mir jedes mal wieder ein Lächeln aufs Gesicht zaubern, so zum Beispiel mit dem Durchstarter „On the Loose“, der nach den Adrenalin-fördernden Minuten vom Blutdruck steigernden „Death & Gold“ abgelöst wird.

Ich bin nun nicht der größte Vocoder-Fan, sodass mir allen voran „Remote“ als persönlich-negativ in Erinnerung bleibt, mal abgesehen von der beinahe schon wunderschönen Gesangseinlage einer mir noch unbekannten Künstlerin. Hier greift allerdings wieder die Subjektivität, sodass meine Meinung hier nur wenig Auswirkung auf die Einzelwertung haben wird.

Zusammenfassend feiert Powernerd die lovely 80s mit authentisch-schönen Tracks. Die Zusammenstellung ist gelungen, arbeitet sie doch alles an Eindrücken der guten alten Zeit ab, die diese damals so hergab. Und so bleibt mir nichts anderes als eine Empfehlung auszusprechen, ob nun für Hardcore-Nerds oder Synthwave-Puristen, hier kommt jeder auf seine Kosten.

Powernerd – Nerd Power Download/Stream

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Powernerd – Nerd Power Tracklist/Rating

TracksLängeRating
1. Pat Habit's Theme03:26
2. Powernerd Anthem04:26
3. White Cars (feat. Ankathie Koi & Johann Martinus Bass)03:41
4. Remote (feat. Oscar)04:36
5. On the Loose03:41
6. Death & Gold03:21
7. Dystopia03:59
8. BMX03:56
9. Body Heat (feat. The Grind Theory)03:25
10. In the End04:08

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