SEPTEMBER 87 - ACT 1 EP Review
4.8Gesamtwertung
Leserwertung: (1 Judge)

Eigentlich war für heute ja das Review zum brandneuen Album von The Midnight geplant, doch irgendwie schlich sich dann SEPTEMBER 87 mit der im Juli 2015 erschienenen EP „ACT 1“ dazwischen. Und was soll ich sagen? Sie kam, ertönte und siegte.

Die selbsternannte ɪɴᴛᴇʀsᴛᴇʟʟᴀʀ sʏɴᴛʜᴡᴀᴠᴇ ʙᴀɴᴅ SEPTEMBER 87 aus Australien liefert mit „ACT 1“ einen absolut authentischen 80s-Soundtrack zu einem Film, den es leider nie gab. So wird die Veröffentlichung durch eine Art Drehbuch zur EP und jeden einzelnen Track präsentiert, sowie innerhalb der Tracks durch mitreißende Sprachpassagen ergänzt. „Surveillance #1“ ist hierfür wohl eines der Paradebeispiele. Die alles durchdringenden Sphären im Hintergrund stützen die durch Roy (Paul Henri) und Stella (Ngaire Dawn Fair) erzählte Geschichte. Lässig und romantisch, ich liebe die Stimmen von Paul Henri und Ngaire Dawn Fair. SEPTEMBER 87 liefert damit 80s-Soundtrack-Atmosphäre par excellence.

„ACT 1“ ist Action und Leidenschaft im 80s-Gewand. Die Tracks wandern von chillig-romantisch („Meet Me At The Dance“) über adrenalingeladen-schnell („Three Tribes, Two Laps, One Winner, No Rules“) bis hin zur Score-Epicness („Sentenced To Space“). Durch ihre Vielfalt lädt die EP beständig zum wiederholten Anhören und Entdecken ein. Und in der Tat gibt es hier oder da die eine oder andere Nuance, die man erst beim zweiten oder dritten Mal Durchhören erfasst.

Zusammenfassend ist „ACT 1“ ein grandioses Fundstück, das ihr unbedingt in eure Synthwave-Sammlung aufnehmen solltet. Ich für meinen Teil bin sehr auf „ACT 2“ gespannt, der bereits angekündigt wurde.

Artwork: James Ballard
Roy (images) – Jackson Gallagher
Stella (images) – Felicity Burke

SEPTEMBER 87 – ACT 1 Download/Stream

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  • spotify

SEPTEMBER 87 – ACT 1 Tracklist/Rating

TracksLängeRating
1. Ride All Night05:56
2. Surveillance #102:22
3. Meet Me At The Dance05:03
4. Three Tribes, Two Laps, One Winner, No Rules04:56
5. Sentenced To Space03:45
6. Exile05:02

3 Responses

  1. Avatar
    Hamurator

    September 87 ist einer dieser Bands von denen man noch nie gehört hat, auch erstmal wenig erwartet, aber dann schon nach wenigen Minuten vollkommen überzeugt ist.

    Nachdem du das Album auf allen Kanälen so hochgelobt hast, habe ich es mir nun mal angehört und das war eine gute Entscheidung! Definitiv schöne Klänge und durch die Kürze des Gesamtwerks freut man sich doch auf mehr. 🙂

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    • Avatar
      Jack Burton

      Schön, dass wir dich letztendlich auch mit überzeugen konnten. 🙂 Wir sind jedenfalls sehr auf ACT 2 gespannt. Sowohl auf die Tracks als auch die Fortsetzung der Geschichte. Danach darf dann gerne der Film dazu kommen.

      Antworten

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