In den letzten Tagen habe ich mir 3 Alben immer einmal wieder angehört und bin dabei von hart nach herzlich und zurück gewandert. Eine weitere Besonderheit: Zwei dieser Alben kommen aus dem Hause Laserdiscs Records, die mittlerweile mit zahlreichen Kracher-Releases zu begeistern wissen.

Wie geht es euch? Hört ihr Synthwave je nach Tagesstimmung? Herzlich bei guter Stimmung und hart bei mieser Laune? Ich erwische mich immer wieder, wie ich meinen Soundtrack des Tages nach Stimmungslage auswähle. Aber das ist ja auch ganz in Ordnung, schließlich gibt es Veröffentlichungen für jede Lebenslage. Echt toll, dieses vielseitige Genre, genannt Synthwave.

— Herzlich —

OSC – Him

Beginnen wir mit dem funky-romantic Album „Him“ von OSC. Genau richtig für die gemütlichen Stunden am Abend, eine Auszeit in der Hängematte oder ein paar Fensterguck-Momenten im Büro. J. Frederick’s Stimme ist magisch und verzaubert nicht nur die packenden Lyrics und Melodien, sondern den Hörer gleich mit. Dieses 7-Track-Release ist der perfekte Sommer-Sonne-Sonnenschein-Soundtrack und hätte daher zu keinem besseren Zeitpunkt erscheinen können.

Morgan Willis – Supernova

Captain Future, wir sind auf dem Weg! „Supernova“ ist das neueste Werk des Ausnahmetalents Morgan Willis. Diese Veröffentlichung ist eine Mischung aus Synthwave, Space-Soundtrack und Daft Punks funky 2013-Ausflug „Random Access Memories“. Vorab: Gegen Vocoder-Lyrics solltet ihr besser nichts einzuwenden haben, schließlich spielt das gesamte Album damit, wenn auch immer dezent eingesetzt. Wir sind immer noch bei „herzlich“ – dieses Album möchte gerne bei guter Laune und ganz viel Sonnenschein abgespielt werden!

Cover: Marquee Adam

— Hart —

Stilz – Sentient

Stilz ist seit jeher ein Künstler, der sich von der Konkurrenz abzuheben weiß. Sein Sound ist einmalig, was er mit „Sentient“ einmal mehr unter Beweis stellt. Die gelungene Mischung aus Synthwave und Cyberpunk geht direkt ins Ohr, ist aber doch in der harten Region angesiedelt. Ja, hier wird marginal Blade Runner nachgeeifert, doch auf absolut eigenständige Art und Weise. „Sentient“ ist ein Sci-Fi-Soundtrack, ganz auf sich allein gestellt. Verdammt cool und eigensinnig – dadurch vielleicht aber auch nicht für jeden eine Offenbarung.

Cover: Atom Cyber

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