Hey zusammen, es ist der absolute Wahnsinn (wie geil ihr doch seid). Sowohl Fans als auch Künstler – Feedback und Einsendungen am laufenden Band – mein Gott ist das cool! Ich für meinen Teil habe im Juni meinen 2. Part der Elternzeit genossen und war auch einmal in Italien. Von daher war es insgesamt etwas ruhiger auf TL80s, doch jetzt soll es wieder rund gehen. Und da wären wir wieder bei meinem „Problem“ angekommen. Der TL80s-Posteingang sieht aktuell so aus: 999+ ungelesene Mails. (Holy sh..!) Ich werde allerdings versuchen alles nach und nach abzuarbeiten. Und um da mal wieder ein Stück weit voran zu kommen, gibt es einen brandneuen Synthwave Overflow (heute in der Ausgabe 18) mit einigen der heißesten Releases des letzten Monats (und darüber hinaus).

Viel Spaß, euer Jack vom TL80s Team!

Beginnen wir mit…

IRVING FORCE – Godmode

IRVING FORCE hat seit jeher seinen ganz eigenen Synthwave-Stil und behält diesen auch mit seiner brandneuen LP „Godmode“ bei. Der Drum knackig, der Bass hart, die Riffs brillant und die Melodien absolut eingängig. Etwas überrascht hat mich allerdings folgendes: In Sachen BPM ist diese Scheibe überraschend gemächlich ausgefallen. Als hätte der Künstler uns damit ein Stück weit Darksynth-Chillout präsentieren wollen, wären da nicht Tracks wie „Violence Suppressor“, die dann doch gewohnt auf die Tube drücken. Diese LP ist verdammt cool und vermutlich der perfekte Soundtrack für einen noch cooleren 80s-Actioner mit Arnie, Sly und Co.
Meine Anspieltipps hier sind „Subterranean Formations“ und „Violence Suppressor“!

Bonggita – Apoptosis

Bonggita kam vor einiger Zeit schon auf TL80s zu und überzeugte mit „The Bonggitaria Incident„. Danach folgte das Album „Neon Marble„, das nicht mehr eine ganz so hohe Wertung einfahren konnte, durch seine Eigensinnigkeit aber dennoch zu gefallen wusste. Nun, fast ein Jahr später folgt mit „Apoptosis“ ein weiteres eigensinniges Werk, das allerdings mit zahlreichen Ohrwürmern ganz und gar nicht in Vergessenheit geraten möchte. So hat sich bereits Track 2 (das Highlight der Scheibe) mit den beinahe schon episch gebrüllten Lyrics mitten ins Gehör gebrannt. Danach folgt der beinahe schon gewohnte Wust aus Chiptunes, Synthwave und 70s/80s-Lounge Musik.
Wenn ihr auf der Suche nach einer Abwechslung von… nun ja, irgendwie allem seid, solltet ihr in „Apoptosis“ reinhören!

Shyguys – Venture

Total geniale 80s-Music erwartet euch mit Shyguys „Venture„, einem wahren Kleinod in Sachen Synthwave, da hier – und das ist etwas selten geworden – genau der Nerv der wahren Synthie-80s getroffen wurde. Die Melodien könnten aus dem wichtigsten aller Jahrzehnte stammen und die Umsetzung ist einfach nur fantastisch.
Als Kaufgrund möchte ich die Tracks „Pursuit“ (ein rasantes Cop-Theme) oder „Fall“ (großartig gesungene Lyrics) nennen.
Dieses Album ist ein absolutes MUSS für Synthwave-Fans, vertraut mir!

Gloom Influx – Voyageur

Metal trifft auf Synthwave, so könnte man „Voyageur“ ganz gut beschreiben. Es ist ein gnadenlos-treibendes, fetzig-markantes Album mit Ohrwurmgarantie geworden. Hier erfahrt ihr kein Synthwave von der Stange, sondern eine herrlich-gelungene Mischung aus Metal, Synthwave, Darksynth und Movie-Score. Einziger Haken: Man muss es eben mögen…
Meine Anspieltipps: „Preface“ (ein geniales Intro), „Explorer“ und „Challenger“.

Decade Defector – Renegade EP

Genial! Muss ich mehr sagen? Es gibt einfach immer einmal wieder Releases, die dich schon beim Reinhören lächeln lassen. So geht es mir zumeist mit The Midnight, Beckett und nun ganz offensichtlich auch mit Decade Defector, die mit ihrer kleinen aber ganz feinen EP einen herrlich-authentischen 80s-Soundtrack geschaffen haben. Es sind 5 Tracks für die Ewigkeit, die keinesfalls untergehen dürfen. Kaufen!

Edictum – Passage Back

Und dann war da noch Edictum mit „Passage Back„, einer überzeugenden Mischung aus Horror-Themes, Miami Nights, Italy Disco und ganz „klassischem“ Synthwave. Das was ihr hier zu hören bekommt ist zweifelsohne toll, wenn nicht sogar ganz großartig. Ich habe mir ein paar Minuten genommen um in diverse Tracks reinzuhören und werde mir dieses Album aber ganz sicher noch von Anfang bis Ende anhören.
Meine Anspieltipps: „Passage Back (feat. Powernerd)“, „Just Ask“

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