Ich habe mir in letzter Zeit unzählige Synthwave Alben angehört. Von daher wird es einmal wieder Zeit, ein paar Worte zu dem einen oder anderen zu verlieren… 🙂

Platz 1: Dana Jean Phoenix – PixelDust

Ganz besonders begeistert hat mich zuletzt „PixelDust“ von Dana Jean Phoenix, die mich seit jeher mit ihrer bezaubernden Stimme zu begeistern weiß. Ihr Album „PixelDust“ ist eine fantastische Mischung aus nachdenklichen und rasanten Tracks, eine stimmgelagerte Oase sowie ein herrlicher Retroausflug, der sich auch tatsächlich auf das Pixel-Thema bezieht. Man spürt die Ausweicher hin zu 8-Bit-Themen, wobei sich Dana im Basic-Synthwave-Bereich doch spür- und hörbar am wohlsten fühlt. Und wisst ihr was? Das ist auch gut so. Dana begeistert mit tollen Lyrics, die niemand so performen könnte wie sie selbst.
Mein persönliches Highlight des Albums: „Iron Fist“! Der Track ist rasant und endlos motivierend.

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Platz 2: Action Jackson – Ultimate Collapse

Manchmal klingt es etwas schief, was Action Jackson da so produziert und fast ist man sich auch nicht sicher, ob das nun Absicht ist oder nicht. Aber dann bewegt sich der Track in eine andere Richtung. Plötzlich klingt alles gut, nein, sogar großartig. Die Melodie entwickelt sich, die eingesetzten Soundeffekte scheinen realen 80s-Movies entsprungen zu sein – alles ist so endlos perfekt. „Ultimate Collapse“ ist mit seinen gerade einmal 6 Tracks klein ausgefallen, dafür aber stark. Und hier zählt dann schließlich folgendes: Qualität über Quantität. Action Jackson ist besonders. Mit seinem Stil hebt ihr sich aufs Äußerste von seinen Genrekollegen ab und ist damit auch immer für eine Überraschung gut. Ich kann dieses Album und auch seine sonstige Diskographie nur ans Herz legen.
Meine Trackempfehlung: „Burn! Burn! Burn!“

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Platz 3: HUBRID – MERCENARY

HUBRID haut ein hartes Stück Metal raus, unterlegt mit melodischen Synth-Sounds und tollen Einfällen. Dieses insgesamt 24 Tracks starke Album ist cool. Es ist hart und weich zugleich (wenn auch zu 90% hart). Es gibt quasi permanent auf die Fresse, während sich vieles durchgängig ganz ähnlich anhört. Doch „MERCENARY“ kann auch ein Stück weit anders. Dafür sorgen diverse Guest-Artists dann schon, die mit DIMI KAYE oder STRAPLOCKED ihren ganz eigenen Stil mit einfließen lassen. Und genau das rettet dieses Album auch, das sonst ein Stück weit zu verfahren klingen würde. Schließlich ist die Fahrt in nur eine Richtung zwar zielführend, letzten Endes aber auch langweilig. Experimente und das Abweichen vom Vorgegebenen Weg machen das Leben doch erst interessant.
Mein Favorit auf diesem Album: „STRAPLOCKED – EVERLASTING (Feat MandiMae,ThunderPorpoise) (HUBRID REMIX)“

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Platz 4: Shredder 1984 – Nemesis

Lasset Dunkelheit einhergehen. Möge sie uns überschütten, uns vollständig in sich aufnehmen. Ach, ich kann das nicht. Düstere Texte? Was ich aber kann: Darkwave oder Darksynth anhören, wie auch immer man das nennen mag. Und das mache ich eigentlich immer dann, wenn meine Laune sich unterhalb von „ich bin gerade umgänglich“ aufhält. „Nemesis“ ist mächtig dark, unheimlich böse und gruselig, ein tolles Stück Darksynth, das ich mir bei diversen Stimmungsschwankungen vielleicht noch einmal anhören werde.
Ich hatte eigentlich nur ein Problem mit dem Album: Ein Track hört sich an wie der andere. Ja, natürlich gibt es Unterschiede, doch im Grunde war das ein Gesamtkunstwerk, das man auch ohne die Aufteilung auf einzelne Tracks in nur einem Stück hätte anhören können.

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