Platz 1: VHS Glitch – They Made Me An Animal

Einmal mehr weiß VHS Glitch mit einem fiktionalen Soundtrack zu begeistern. Diesmal ganz im Sinne des Halloween 2018. Ich – kein großer Halloween-Fan – kann diesem Album dennoch so einiges abgewinnen. Der Sound erinnert an Carpenters düstere Werke, lebt allerdings vollständig für sich selbst. VHS Glitch‘ einzigartiger Sound bleibt zu jeder Sekunde erhalten. Alles klingt und rund und wie aus einem Guss. Dazu: Diverse Tracks sondern sich ein klein wenig vom Horror-Schema ab. Beispielsweise „Adrenaline Dose“ ist einfach nur ein verdammt cooler Outrun-Track mit absolut eingängigem Gitarren-Solo. Von daher: Auf dieser Scheibe findet absolut jeder seinen persönlichen Favoriten, sei es nun aus dem Horror- oder Outrun-Genre.
Mein persönliches Highlight des Albums: Adrenaline Dose

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Platz 2: XEROX BIOPUNK ゼロックスバイオパンク – Inception 開始

Dieser Cyberpunk-Actioner läuft bei mir seit Tagen hoch und runter. „Inception 開始“ ist eine absolut coole EP, die von Anfang bis Ende Spaß macht. Abwechslung wird groß geschrieben, seien es nun die rasanten Cyberpunk-Tracks oder eine Art Hommage an den Soundtrack zu Assassins Creed 2 („Hi-Tech Dysphoria ハイテクディスフォーリーアー“). „Inception 開始“ ist zweifelsohne eine Empfehlung wert!
Mein persönliches Highlight der EP: Hi-Tech Dysphoria ハイテクディスフォーリーアー

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Platz 3: Jeremiah Kane – All Or Nothing

Jeremiah Kane drückt mit seinem brandneuen Album (Release kommenden Freitag) mächtig auf die Tube. Alles oder nichts, so der Titel verspricht atemberaubend schnelle Tracks, garantiert aus dem Synthesizer. Dabei cruist der Künstler bei seinen Tracks durch zahlreiche Subgenres, ein jedes mit einer ganz besonderen Note versehen. „2500 Racing“ beispielsweise ist schnell, direkt und mitreißend. „Rising Dragon Fist“ hingegen könnte einem John Carpenter Film entsprungen sein… ich verweise hier auf meinen Namen Jack Burton, während „It can’t rain all the time“ natürlich auf den großartigen Film „The Crow“ abzielt. Outrun, Darkwave oder auch Dreamwave, der Künstler macht vor nichts Halt, bleibt aber stets seinem schnellen Beat treu. So wirkt „All Or Nothing“ extrem belebend und stellenweise auch äußerst motivierend. Andererseits konnte mich das Album nicht zu 100% überzeugen. Ich kann zwar nicht mit dem Finger darauf deuten, aber vielleicht ist es für mich persönlich einfach nur ein großer Action-Flick, der so schnell vergessen ist wie er gekommen ist. Aber auch wenn das jetzt hart klingt – reinhören solltet ihr natürlich dennoch, wenn das vollständige Album am 25.10. erscheint!
Mein persönliches Highlight des Albums: It can’t rain all the time

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Platz 4: LVX – RISE OF A NEW EMPIRE

Es wird absolut interstellar. Mit „RISE OF A NEW EMPIRE“ begeben wir uns auf einen Space-Trip, der mir bis dato absolut unbekannt war. Der Sound von LVX ist nicht völlig neu, dafür aber absolut großartig: Der interstellare Raum in Tönen und synthesized Sphären wiedergegeben – das ist Sci-Fi pur für das Gehör. Vor allem schaffte „RISE OF A NEW EMPIRE“ seit langem einmal wieder etwas bei mir, bei dem andere versagten: „RISE OF A NEW EMPIRE“ erzählte mir eine Geschichte. Nein, das Album erschuf eine Geschichte in meinem Geist, inklusive den dazugehörigen Bildern und natürlich dem Soundtrack für das erdachte Spektakel. Follower unserer Page bei Twitter oder Facebook haben zuletzt vielleicht einen kleinen Tweet zum Captain Future Soundtrack gesehen. Und genau an diesen erinnert uns „RISE OF A NEW EMPIRE“, zumindest ein ganz klein wenig. Schließlich haben wir hier zwei Vertreter einer Zeit, die einem jeden gerne in Erinnerung bleibt.
Mein persönliches Highlight des Albums: Elysion (feat. unTIL BEN)

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Platz 5: SHE-SAID – A New Vision For Space Exploration

Und noch einmal reisen wir durch die endlosen Weiten des Weltalls, diesmal allerdings mit soundkräftiger Unterstützung von SHE-SAID. Und was SHE-SAID uns da zu bieten hat, hat durchaus Hand und Fuß, vor allem aber Style! Diese EP ist Präzision auf allen Ebenen. Die Tracks sind abwechslungsreich und scheinbar unabhängig voneinander. Dennoch: Beim öfteren Anhören erkennt man die Zusammenhänge und die eigentliche Intention des Künstlers immer mehr. Bald wird klar, dass die Entdeckung neuer Welten erst mit diesem „Soundtrack“ ermöglicht wird. Mit diesem Werk, das sich von Track zu Track immer mehr im Gehör manifestiert.
Mein persönliches Highlight des Albums: No light

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Platz 6: 2DCAT – Carnivàle

Nur weil „Carnivàle“ zuletzt vorgestellt wird, ist die EP nicht schlecht. Im Gegenteil, ich mochte die Tracks mit Lyrics, auch wenn diese nicht immer so ganz den Ton getroffen haben. Nichts desto trotz gefallen allen voran der 80s Synthpop-Touch, die doch sehr angenehme Stimme und die Melodien. Alles in allem also ein rundes Paket, das vielleicht nicht immer perfekt ist, aber dennoch zu überzeugen weiß.
Mein persönliches Highlight des Albums: Carnivàle

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