We Are Magonia - Apocalypse Album Review
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Im Normalfall bin ich nicht der große Darksynth/Darkwave Fan, doch hin und wieder zieht es mich zu Künstlern wie Carpenter Brut oder den PERTURBATOR. Dann geht es zur Sache, dann kann ich Frust, Stress oder einfach nur Ärger abbauen, lasse mich von harten Vibes berieseln und schalte nach und nach ab.

Nun habe ich einen „neuen“ Künstler gefunden, der mir fortan in diesen Lebenssituationen aushelfen wird: We Are Magonia! Das „neu“ habe ich bewusst in Anführungsstriche gesetzt, schließlich gibt es schon seit längerem einzelne Tracks von We Are Magonia zu hören. Doch nun gibt es auch ein 10-Track-starkes Album, das mich in mehrerlei Hinsicht begeistert. Ja, es ist düster, ja, es eifert den vorab genannten Stars der Darksynth-Szene nach und nein, es ist kein billiger Abklatsch. We Are Magonia schafft etwas neues, etwas mit Melodie, mit Einfallsreichtum und Überraschungen. Da ist kein Track wie der andere und doch sind sie perfekt auf einer Scheibe miteinander verbunden.

Soeben habe ich das Album mehrfach bei einem Spaziergang gehört. Es war leicht strange, der Kinderwagen vor mir, We Are Magonia auf den Ohren, doch ich hatte unheimlich viel Spaß, so mitten in der Sonne und mit den Knöpfen in den Ohren. Und ich bilde mir sogar ein, dass ich im Takt (schneller) gegangen bin.

Was erwartet euch bei diesem Album?

Harte Vibes – bereits erwähnt. Kirchenglocken, Orgelklänge, starke Gitarrenriffs, böse Bässe, überraschende Breaks und unterschiedliche BPM. Auch die einen oder anderen gesprochenen Lyrics haben es in diverse Tracks geschafft – da ist Gänsehaut garantiert, und das durchgängig. Dabei wechselt der Gänsehautfaktor allerdings von bibberkalt-gruselig hin zu cool-episch. Nehmen wir beispielsweise „Satanic Worship“. Der Track ist scheint bitterböse, offenbart in seinem Inneren allerdings viel mehr. Es ist diese alles überwältigende Melodie, die euch nicht mehr aus den Ohren gehen wird. Es sind die tanzbaren BPM und der rattenscharf-leitende Bass.

Eines meiner persönlichen Highlights, wenn nicht DAS Highlight der Scheibe ist ganz klar „From Outer Space, With Love“. Dieser Track ist sowohl Outro als auch Dauerbrenner, schließlich erinnert er mich zu nahezu 100% an den TRON: Legacy Soundtrack und das Raster, gemischt mit einer Prise Interview mit einem Vampir. Das wirklich Überraschende daran ist, dass sich dieser doch eher freundliche „Rausschmeisser“ wunderbar in das doch eher bedrohliche Gesamtkonzept fügt. Vermutlich hätte man dieses Album nicht viel besser abschließen können.

Das Album „Apocalypse“ ist großartig und für alle Darksynth-Fans ein Muss!

We Are Magonia – Apocalypse Download/Stream

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We Are Magonia – Apocalypse Tracklist & Highlights

1. Anthem For The Apocalypse 04:25
2. Primal Scream 05:09
3. Ground Is The Limit 04:18
4. Satanic Worship 04:41
5. High School Massacre 04:46
6. Painkiller Overdose 01:08
7. Electric Guillotine 03:55
8. August 29, 1997 (Feat. Isidor) 04:09
9. Terror 04:57
10. From Outer Space, With Love 04:00

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